Satzmedia goes Cloud
Alle reden davon. Viele machen es. Kaum einer weiß, was es wirklich bedeutet. Da auch Satzmedia in die Cloud geht wird es höchste Zeit, ein wenig darüber zu erzählen.
Das komplett von Satzmedia verwaltete private Cloud-System unterscheidet sich wesentlich von unserem heutigen Hosting-Szenario: Heute haben wir eigene Serverschränke mit einer Vielzahl kleiner, einzelner, voneinander unabhängiger Maschinen (“Pizzaboxen”), die alle und jede einzeln für sich einen gewissen Verwaltungs- und Strombedarf haben. Beides wächst mit der Anzahl der Servermaschinen. Eine höhere Last z.B. durch Trafficsteigerung muss durch horizontale Skalierung, d.h. Hinzufügen weiterer Hardware-Server, abgefangen werden.
Ab Februar 2012 ist die Satzmedia-Cloud Realität. Dann haben wir nur sehr wenige, dafür sehr große, extrem leistungsstarke und mit sehr vielen Ressourcen (im Sinne von Hauptspeicher, Prozessoren, Prozessorkernen und Festplattenkapazität) ausgestattete Maschinen. Dabei setzen wir auf die Marktführer im Bereich Serversysteme und setzen ausschließlich IBM-Server und EMC2-Dateispeicher-Server ein. Jede Maschine in der Server-Cloud übernimmt dabei Spezialaufgaben, z.B. Sicherheitsserver, Auslieferungsserver, Datenbankserver oder Dateispeicher-Server (“Storage” über ein “NFS” = Network File System). Dabei ist jede Maschine voll redundant ausgelegt und hochverfügbar, fällt eine der Hochlast-Komponente aus, merkt das nur der Administrator, aber kein Kunde oder Besucher einer Website.

Serversysteme in der Cloud nennt man dann “virtuelle Server”, da sie wie Server arbeiten, aber allein durch den definierten Ressourcenbedarf vom Gesamtsystem bestimmt werden. Eine Skalierung bedeutet dann auch, weitere virtuelle Server hinzuzuschalten.
Dabei kann in der Satzmedia-Cloud jedes einzelne System auf bis zu 20 Terabyte an NFS-Storage zugreifen und bis zu 48 Prozessoren und mehr als 200 Gigabyte an Hauptspeicher dynamisch abrufen. Nur um einen Vergleich zu geben: Mit dieser Kapazität könnten wir die beiden größten Versender in Deutschland gleichzeitig hosten.
Neben der Hochverfügbarkeit gibt es weitere entscheidende Vorteile einer Cloud-Infrastruktur:
- Dynamische Erweiterbarkeit: Alle Komponenten des Systems lassen sich im laufenden Betrieb dynamisch um weitere Ressourcen erweitern, d.h. zu Weihnachten mehr Traffic ist kein im Vorwege zu kalkulierendes Skalierungsthema: Einfach weitere “virtuelle Server” und Ressourcen dazuschalten und das Beste: Man zahlt nur das, was man wirklich verbraucht.
- Bessere Lastverteilung und Auslastung der Systeme: Die Last einzelner Anwendungen verteilt sich über das gesamte Cloud-System und ermöglicht somit eine optimale Auslastung der Hardware. Engpässe durch Ressourcen einzelner Serversysteme gibt es faktisch nicht mehr.
- Echtes IP-Loadbalancing: Optional kann jede Anwendung im Hintergrund von mehreren Instanzen verarbeitet werden, um die Verfügbarkeit zu erhöhen und spontan größere Lastaufkommen zu bewältigen.
- Green IT: Last but not least: Durch die optimale Auslastung der Hardware wird deutlich weniger Strom verbraucht. Unser Beitrag zum Umweltschutz und einer sinnvollen Nutzung der Energie.
Alle Bestandskunden können ihre Systeme weiter wie bisher bei uns betreiben, aber um die vollen Vorteile zu nutzen, z.B. eine große Ausfallsicherheit auch mit kleinen Serversystemen zu realisieren oder von dynamischen Lastkosten zu profitieren, sprechen Sie unsere Projektleiter gerne jederzeit an.





