Google Analytics 4: Das solltest Du jetzt wissen

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22.10.2021

Hamburg, 22.10.21. Es ist eine kleine, leise Revolution: Google hat seinem gefragten Trackingtool ein Update verpasst. Google Analytics 4 löst die bisherige Variante Universal Analytics ab und kommt auf den ersten Blick vor allem mit einem überarbeiteten Aussehen daher. Wir haben uns das Ganze einmal genauer angeschaut.

 

Was ist neu?

Kurz gesagt bringt Google Analytics 4 (GA4) drei wesentliche Aspekte mit: einen völlig anderen Umgang mit Daten, den Einsatz von Machine Learning zur Kompensation von wegfallenden Cookie-Informationen und ein neuartiges Design.

 

Wie sind die Auswirkungen?

Für Nutzer bedeutet GA4 einiges an Umgewöhnung und Eigeninitiative, um an die gewünschten Daten zu kommen. Es ist gar nicht so einfach sich zurecht zu finden, denn Berichtsansicht und Gliederung sind komplett neu. Es gibt deutlich weniger Standardberichte, bisher gewohnte Berichte müssen nun eigenständig erstellt werden.

Alle Daten werden als Ereignis erfasst, es erfolgt keine Unterscheidung zwischen Seitenaufrufen und Ereignissen. Die Bounce Rate wurde abgeschafft und durch eine Engagement Rate ersetzt. Diese wird wie folgt erfasst:

  • Der Nutzer befindet sich länger als zehn Sekunden auf der Seite,

  • es wurden mindestens zwei Seiten aufgerufen,

  • und ein Conversion-Ereignis wurde ausgelöst.

 

Was hat sich verbessert?

Die Flexibilität ist gestiegen. So erfolgt ein Ereignis-Tracking mit bis zu 25 Parametern. Auch können Ereignisse automatisch gemessen werden, beispielsweise per Klick auf externe Links, Webseite-Suche, Engagement mit Videos, Downloads etc. Angestrebte Ziele lassen sich endlich leichter anlegen, dafür gibt es einen einfachen Schieberegler an den Ereignissen. Der Unterschied zwischen normalem und enhanced eCommerce Tracking entfällt. Praktisch: GA4 kann Unregelmäßigkeiten in den Daten automatisch erkennen.

 

Empfiehlt sich ein Wechsel?

Ein Wechsel zu GA4 ist in jedem Fall mit mehr Aufwand hinsichtlich der Auswertung und Analyse der erfassten Daten verbunden. Durch die neue Berichtsansicht und Gliederung ist die Einstiegshürde für den durchschnittlichen Anwender gestiegen, gerade wenn man die relevantesten Informationen auf einem Blick sehen möchte. Professionelle Website-Analysten werden sicher mit der Zeit ihre Freude am neuen GA4 haben. Wer hingegen nur schnell und einfach die wesentlichen Daten seiner Website prüfen will, wird künftig wahrscheinlich mit alternativen Lösungen von Wettbewerbern, wie zum Beispiel von Matomo, glücklicher werden.

Über Satzmedia

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